Pressearchiv 2012

aktion tier - menschen für tiere e.V.

Gefahrenquelle Streusalz – aktion tier gibt Tipps für Tierhalter

Berlin, 26.01.2012. In der kalten Jahreszeit wird vor allem auf Straßen und Gehwegen häufig Streusalz ausgebracht. Zwar ist der private Einsatz auf Wegen in manchen Kommunen untersagt, auf Straßen wird bei extremen Wetterverhältnissen jedoch nach wie vor das vorrangig aus Natriumchlorid bestehende Auftausalz verwendet – insgesamt rund 1,5 Millionen Tonnen jährlich.

Vor allem bei Hunden und Katzen kann diese aggressive Substanz Entzündungen an den Fußballen verursachen. „Wir raten daher vor allem Hundebesitzern, die Pfoten ihrer Tiere nach dem Spaziergang gründlich in laubwarmem Wasser zu spülen“, empfiehlt Diplom-Biologin Ursula Bauer von aktion tier- Berlin. Als besonderer Schutz kann auch vor dem Gassi gehen eine spezielle Pfotenschutzsalbe oder Melkfett auf die Ballen aufgetragen werden. Da Hunde auch gerne Schnee fressen, sollten Tierhalter im Winter nur in Gegenden spazieren gehen, in denen kein Tausalz gestreut wird. Auch auf das beliebte Schneeballwerfen sollte besser verzichtet werden. „Wird Schnee mit Salzbeimengungen aufgenommen, kann es zu ernsthaften Reizungen und Schäden der Magenschleimhaut des Hundes kommen“, warnt Ursula Bauer von aktion tier.

Streusalz ist nicht nur für Heimtiere gefährlich, sondern schädigt auch die Wurzeln von straßenbegleitenden Gehölzen und kann das ökologische Gleichgewicht von Fließgewässern und Seen negativ verändern. Aus Rücksicht auf Umwelt und Natur sollte daher vor allem im privaten Bereich grundsätzlich auf Tausalz verzichtet werden. Splitt, Sand, Asche oder einfach trockene Erde können hier als umweltfreundliche Alternativen bedenkenlos eingesetzt werden.

aktion tier – menschen für tiere e.V. ist deutschlandweit eine der mitgliederstärksten Tierschutzorganisationen. Der Verein hat sich neben der Unterstützung regionaler Tier- und Artenschutzorganisationen zur Aufgabe gemacht, die Bevölkerung durch Kampagnen und Informationsveranstaltungen auf Missstände im Tierschutz aufmerksam zu machen und Lösungen aufzuzeigen, wie diesen nachhaltig begegnet werden kann.

Weitere Informationen bei:

Diplom-Biologin Ursula Bauer, aktion tier-Geschäftsstelle Berlin, Tel.: 030-30103831 (Berlin@aktiontier.org),

aktion tier – menschen für tiere e.V.
Pressestelle
Kaiserdamm 97
14057 Berlin
Tel.: 030-301038-33
Fax: 030-301038-34
www.aktiontier.org
info@aktiontier-pressestelle.org



 
erstellt am: 26.01.2012
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